Besichtigungen planen

Touristen im Shisendō Tempel zur Hochsaison

Nachdem Sie sich in der Stadt orientiert haben, sich über die aktuellen Termine sowie die anstehenden Sonderöffnungszeiten bzw. Sonder-Sonderöffnungszeiten informiert haben und sich im Zentrum der Stadt ein wenig umgeschaut haben, ist es Zeit, sich Gedanken über das weitere Vorgehen zu machen. Sprich die Frage zu klären, wann Sie welche Orte besichtigen und welche Gelegenheiten Sie wahrnehmen wollen. Im Folgenden werde ich versuchen, Ihnen einige Entscheidungshilfen mit an die Hand zu geben.

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Orientierungshilfe

einzelnes rotes Blatt

In Kyōto angekommen, sollten Sie sich als Erstes einen Stadtplan und die aktuelle Ausgabe des Kyōto Visitor‘s Guide besorgen. Die Orientierung innhalb Kyōtos beruht auf der Kenntnis der Straßenkreuzungen und der vier Himmelsrichtungen. Daher ist es hilfreich, wenn Sie sich mit einigen grundlegenden Fakten vertraut machen: Kyōto ist im Osten, Norden und Westen von Bergen umgeben, will heißen Süden ist die Richtung, in der sich die offene Ebene erstreckt.

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Fahrrad fahren

Fahrradfahrer

Das Fahrrad ist zweifelsohne das praktischste und billigste Transportmittel in Kyōto, alldieweil das Stadtgebiet keine nennenswerten Steigungen enthält, man mit dem Fahrrad meistens schneller ans Ziel kommt als mit dem Bus und man Fahrräder einfach leihen bzw. günstig gebraucht kaufen kann. Wie überall in Japan gibt es auch in Kyōto kaum ausgewiesene Radwege, dafür aber unzählige, parallel zu den Hauptverkehrsstraßen verlaufende Nebenstraßen, in denen man sicher und zügig voran kommt. Und das Fahrradfahren entlang des Flußufers des Kamogawa ist die reinste Freude.

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Bahnfahren

Bahngleise

In Kyōto gibt es zwei städtische U-Bahn Linien und mehrere private Eisenbahnlinien, die mit allen Bahnhöfen auf diesem übersichtlich gestalteten Plan der Bahnlinien Kyōtos eingetragen sind. Die Karasuma-Linie verläuft in nordsüdlicher Richtung unterhalb des Kyōto Hauptbahnhofes und der Karasuma-dōri, während die Tōzai-Linie auf der Höhe von Oike-dōri das Stadtgebiet von Westen nach Osten durchquert; beide Linien kreuzen sich bei der Haltestelle Karasuma-Oike.

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Bus fahren

Stadtbusse

Die Stadt Kyōto besitzt ein gut ausgebautes Busnetz, über achtzig Linien der hellgrünen Stadtbusse sind im Großraum Kyōto unterwegs. Alle Busse, deren Nummern in weißen Zahlen angezeigt werden, verkehren nur innerhalb des Stadtgebietes, d. h. eine Fahrt kostet immer ¥ 230. Busse mit Schwarz dargestellten Nummern hingegen, steuern die Außenbezirke der Stadt an und der Fahrtpreis richtet sich hier nach der zurückgelegten Strecke. Der Einstieg in alle Busse erfolgt über die hintere Tür – bei den in die Außenbezirke fahrenden Busse muß man unbedingt daran denken, beim Einsteigen eine Karte zu ziehen – und ausgestiegen und bezahlt wird vorne beim Fahrer. Hierzu gibt es ausführliche und bebilderte Erklärungen in japanischer und englischer Sprache.

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Adressen finden

eine Straße in Kyōto am frühen Morgen

In Japan basieren Postanschriften nicht auf dem deutschen System von Straßennamen und Hausnummern, sondern auf Verwaltungseinheiten wie Stadtbezirk (-ku) und Stadtteil (-chō). Die japanischen Postadressen sind daher nur bedingt hilfreich, wenn es darum geht, einen bestimmten Ort ohne genaue Wegbeschreibung ausfindig zu machen.

In Kyōto wird neben dem offiziellen System der Postanschrift noch ein weiteres, auf Straßen-kreuzungen basierendes System verwendet. Mittels Zusätze wie higashi-iru (östlich), nishi-iru (westlich), -agaru (nördlich) und -sagaru (südlich) wird die Lage eines Ortes in Bezug auf die genannte Kreuzung angegeben.

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Stadtpläne

Steinere Brücke im Shōren-in Tempel

Das Angebot an Stadtplänen, Karten und Broschüren von bzw. über Kyōto ist vielfältig und mitunter nicht leicht zu überschauen. Ich habe daher an dieser Stelle die Links auf die zum Download bereitstehenden pdf-Dateien mit kurzen Erläuterungen aufgelistet:

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Yotsuba Taxis

Bild eines Yotsuba Taxis

Taxis sind in Kyōto allgegenwärtig, je nach Unternehmen unterscheidet sich die Farbe des Wagens und das Aussehen der Lampe auf dem Dach, aber immer genügt ein leichtes Heben der Hand, um ein freies Taxi zu rufen: der Wagen hält am Straßenrand, die Tür zum Bürgersteig öffnet sich automatisch, der Gast nimmt auf der komfortablen Rückbank Platz und für die Dauer der Fahrt fühlt man sich wie in einer Limousine mit Privatchauffeur.

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