Ryokan

Hortensien vor einem Ryokan in Gion

Unter einem Ryokan versteht man ein traditionelles japanisches Hotel, in welchem alle Zimmer mit Tatami-Matten ausgelegt sind, auf Futons geschlafen und an niedrigen Tischen im Zimmer gegessen wird und in (für Frauen und Männern getrennten) Gemeinschaftsbäder gebadet wird. Sowohl die Mahlzeiten – es wird die höchste Form der japanischen Küche, das sogenannte kaiseki ryōri serviert – wie auch das Baden in Zubern aus Zypressenholz oder Granit sind integraler Bestandteil des Aufenthaltes in einem Ryokan. Will heißen, das Ryokan selbst ist Ziel und Inhalt der Reise. 

Wenn man eine zeitlang in Kyōto verbringt, dann könnte ein Ausflug in das nordöstlich der Stadt gelegene Ohara mit einem kurzen Aufenthalt im dem Seryo Ryokan verbunden werden. Das Ryokan verfügt über eine heiße Quelle, die in Gemeinschaftsbäder unter freiem Himmel gespeist wird. Neben den rein japanisch eingerichteten Räumen gibt es auch Zimmer, die an den westlichen Einrichtungsstil angepaßt wurden, und außerdem verfügt das Seryo über zwei Suiten mit privaten out-door Badezubern. Der für seinen Garten bekannte Sanzen-in Tempel liegt in unmittelbarer Nähe des Ryokan und lohnt definitiv einen Besuch.

Auf dieser Google Map habe ich die bekanntesten Ryokans Kyōtos eingetragen. Bei japanischen wie ausländischen Gästen erfreuen sich das Shiraume Ryokan in Gion und das unweit des Kōdaiji gelegene Motonago Ryokan großer Beliebtheit. Die Straßen, in denen diese beiden Ryokan liegen, gehören zweifelsohne zu den schönsten Straßen der Stadt.

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