Teramachi-dōri

Bücher auf einer Auslage in Teramachi-dōri

Die von Kuramaguchi-dōri im Norden bis Gojō-dōri im Süden reichende Teramachi-dōri markierte Ende des 16. Jahrhunderts die östliche Grenze des Stadtgebietes und war gleichzeitig eine der drei für die Ansiedlung buddhistischer Tempel vorgesehenen Straßen. Heute finden sich entlang Teramachi-dōri weitaus mehr Geschäfte als Tempel, dennoch besitzt die Einkaufsstraße keinen einheitlichen Charakter.

Zwischen Marutamachi- und Sanjō-dōri hat die Straße einen zurückhaltend ruhigen Charakter. Von Kunst- und Antiquitätengeschäften über jahrhundertalte Handwerksbetriebe bis hin zu traditionsreichen Läden für Tee und Süßigkeiten reicht das Angebot in diesem Teil der Straße und es lohnt sich, diesen mit Muße zu erkunden.

Der überdachte Teil von Teramachi-dōri dagegen, von Sanjō- bis Shijō-dōri, ist fast immer (und am Wochenende ganz besonders) voller Menschen und ist gerade bei den Mittelschülern auf Klassenausflug besonders beliebt. Kitschig anmutende Souvenirläden, Fast-Food, moderne Bekleidungsgeschäfte und 100-Yen-Shops prägen das Bild. Südlich von Shijō-dōri ändert sich der Charakter der Straße noch einmal, und Teramachi-dōri wird zum Einkaufszentrum für günstige Elektronikartikel und Kameras.

 

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